TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Integration von Beschleunigungssensoren in ein Body-Area-Network

Bearbeiter (anonym, Login erforderlich)
Betreuer Dr. Felix Büsching
Matthias Gietzelt
Professor Prof. Dr.-Ing. Lars Wolf
Projekt gal
inga
IBR Gruppe CM (Prof. Wolf)
Art Bachelorarbeit
Status abgeschlossen
Beginn 2010-04-16

Einleitung

Mit Beschleunigungssensoren wird die Beschleunigung, die auf einen Körper wirkt, aufgenommen. Durch Aufzeichnung und Analyse von Beschleunigungsänderungen, kann sehr einfach festgestellt werden, ob eine Person, die einen Beschleunigungssensor trägt, gestürzt ist. Aufwändigere Analysen erlauben auch Rückschlüsse auf die aktuelle Aktivität einer Person. Da Beschleunigungssensoren am Körper getragen werden, ist es sinnvoll, sie in ein Body-Area-Network, bestehend aus mehreren drahtlosen Sensorknoten, zu integrieren. Im Rahmen des Projekts „Gestaltung Altersgerechter Lebenswelten“ (GAL) wird ein solches Body-Area-Network auf der Grundlage von Atmels AVR-Raven Plattform und dem Sensorknoten-Betriebssystem Contiki entwickelt.

Ein Body-Area-Network besteht aus am oder im Körper getragenen Sensoren, die drahtlos miteinander oder mit einem Gateway kommunizieren.

Im Rahmen des Projekts "Gestaltung Altergerechter Lebenswelten" GAL wird ein solches Body-Area-Network auf der Grundlage von Atmels AVR-Raven Plattform und dem Sensorknoten-Betriebssystem Contiki entwickelt.

Aufgabenstellung

Ziel dieser Arbeit ist es, analoge und digitale Beschleunigungssensoren an Sensorknoten vom Typ Atmel AVR Raven in Hard- und Software anzubinden. Dazu ist es nötig, sich zunächst mit den Anforderungen an die Beschleunigungssensoren auseinanderzusetzen, die sich aus der Nutzung im Projekt ergeben, und das in der späteren Entwicklung zu berücksichtigen.

Die Hardwareanbindung soll unter Zuhilfenahme des am IBR entwickelten Evaluationsboards erfolgen, dass dazu erweitert und angepasst werden muss; die Implementierung auf den Sensorknoten soll in Contiki erfolgen. Die aufgenommenen Messwerte sind mit vorhandenen Methoden zu einem PC zu übertragen, dort abzulegen und grafisch darzustellen.

In einer abschließenden Evaluation sollen beide Sensortypen miteinander verglichen werden, wobei sowohl die maximal erreichbaren Abtastraten und Quantisierungsstufen Berücksichtigung finden sollen, als auch die speziellen sensornetzspezifischen Anforderungen (wie zum Beispiel Energieverbrauch). Dazu ist ein geeigneter Testaufbau zu verwenden, der die Wiederholbarkeit der Versuchsbedingungen sicherstellt und sich möglichst an den Projektanforderungen orientiert.

Projekthintergrund

Informations- und Kommunikationstechnik für altersgerechte Lebenswelten sind von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Ziel Projekts"Gestaltung Altergerechter Lebenswelten" GAL ist es unter anderem, neue Verfahren der Informations- und Kommunikationstechnik für altersgerechte Lebenswelten zu identifizieren, weiterzuentwickeln und zu evaluieren.

Im Rahmen dieses Projekts wird ein häusliches Gateway entwickelt, auf dem verschiedenste Funktionalitäten aus unterschiedlichen Bereichen der Informatik und Informationstechnologie integriert werden sollen. Grundsätzlich werden Daten unterschiedlicher Sensoren aufgenommen, verarbeitet und ausgegeben, wobei als technische Basisplattform für die Integration der verschiedenen Arbeitspakete die OSGI-Service-Plattform dienen soll.

Verwandte (abgeschlossene) Arbeiten: Verwendete Hardware: sonstige Links:

aktualisiert am 18.04.2012, 11:39 von Dr. Felix Büsching
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