TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Softwareentwicklungspraktikum - Verteilte Kontextverarbeitung

Semester Sommersemester 2010 [ Andere Semester: ]
IBR Gruppe(n) DUS (Prof. Beigl)
Art Praktikum
Dozent
Photo Prof. Dr.-Ing. Michael Beigl
Ehemaliger Abteilungsleiter
michael[[at]]teco.edu
+49 721/608417-00
Assistent
Photo Dr. Hedda Schmidtke
Ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Beginn 01.04.2010
Scheinerwerb Das Praktikum gilt als erfolgreich bestanden, wenn ein - nach der Aufgabenstellung - lauffähiges Programm und eine angemessene Dokumentation (Javadoc/Doxygen) mit experimenteller Validierung abgegeben wurden. Der Quellcode ist mit Kommentaren zu versehen.
Inhalt In dieser Lehrveranstaltung soll das strukturierte Vorgehen bei der Implementierung eines Projekts erlernt werden. Die Grundlagen der Vorlesung Software Engineering sind dabei anzuwenden.
Termin(e)
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Datum Beschreibung
02.03.2010, 11:30 Uhr SEP Themenvorstellung (PK 2.2)
09.04.2010, 09:45 Uhr Kickoff und Planungsmeeting erste Iteration (PK 11.2)
06.05.2010, 20:00 Uhr Abgabe Pflichtenheft, Grobentwurf, Feinentwurf, Code/Prototyp, Testfälle, Testdokumentation der ersten Iteration (per Mail)
07.05.2010, 14:00 Uhr Planungsmeeting für die zweite Iteration (IZ 105)
20.05.2010, 15:00 Uhr Zwischenpräsentation (IZ 160)
10.06.2010, 20:00 Uhr Abgabe Pflichtenheft, Grobentwurf, Feinentwurf, Code/Prototyp, Testfälle, Testdokumentation der zweiten Iteration (per Mail)
11.06.2010, 14:00 Uhr Planungsmeeting für die dritte Iteration (IZ 105)
08.07.2010, 20:00 Uhr Abgabe Pflichtenheft, Grobentwurf, Feinentwurf, Code/Prototyp, Testfälle, Testdokumentation der dritten Iteration, Daten der experimentellen Validierung (per Mail)
09.07.2010, 14:00 Uhr Planung TDSE und Aktivitäten für den Projektabschluss (IZ 105)
15.07.2010, 13:00 Uhr TDSE (IZ Foyer)
15.07.2010, 15:00 Uhr Abschlusspräsentation (IZ 160)

Motivation

Netze aus drahtlos kommunizierenden Sensorknoten (Wireless Sensor Nets - WSNs) können Messdaten aus einer überwachten Region bereitstellen. Ein Sensorknoten nimmt Daten zu Umgebungsparametern auf und publiziert diese. Hierzu verfügt ein Sensorknoten in der Regel über einen oder mehrere Sensoren, die verschiedene physikalische Phänomene aufnehmen können. Typische Beispiele sind die Temperatur, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit oder auch komplexere Datenströme wie Audio bzw. Video.
Für Anwendungen im Bereich der ubiquitären Systeme allerdings steht nicht das reine Beobachten der Umgebung im Vordergrund. Vielmehr ist man daran interessiert, Anwendungen auf die durch die Sensoren beobachtbare Situation reagieren zu lassen. Um dies zu erreichen, muss aus den Sensordaten Information über den Zustand der Umwelt, den Kontext, abgeleitet werden. Diese Ableitungsprozessen können komplexe Berechnungen erfordern. Eine Möglichkeit, um Kommunikationsoverhead zu vermeiden und Reaktivität und Robustheit des Gesamtsystems zu gewährleisten, ist, den Ableitungsmechanismus als verteiltes System zu implementieren. In einem solchen System können Sensorknoten ohne Kommunikation mit einem zentralen Server direkt, lokal und in veränderbarer Konstellation auf Ereignisse reagieren.
Im SEP soll Lokation als Beispiel für einen wichtigen Kontextparameter untersucht werden. Ziel ist es, eine Anwendung zu erstellen, in der Sensorknoten eine Reaktion produzieren in Abhängigkeit davon, wie weit im Netzwerk sie von einem messbaren Ereignis sind.

Teilprojekte

Zur Implementation können voraussichtlich zwei verschiedene Platformen verwendet werden. Die Anforderungen und Ziele variieren dementsprechend leicht.

Hardware

  • Sensorknoten mit Jennic 5139
  • Voraussetzung: gute Kenntnisse in C
  • Interaktion: manuelle Interaktion mit Knoten
  • Ziel: Lokationsbestimmung durch Knoten

Simulation

  • Simulatoren: JiST/SWANS oder OPNET
  • Voraussetzung: gute Kenntnisse in: Java (JiST) oder C (OPNET), GUI-Programmierung
  • Interaktion: graphische Interaktion
  • Ziel: Lokationsbestimmung mit graphischer Interaktion

Aufgabenstellung

Im Rahmen des SEP soll eine Anwendung zur verteilten Lokationsbestimmung aus Sensordaten realisiert werden.

Ziele des Projektes:

  • Realisierung eines verteilten Systems auf einem realen oder simulierten Netz von Sensorknoten
  • Implementation eines gegebenen Algorithmus zur Lokationsbestimmung in dem verteilten System
  • Programmierung einer Interaktionsschnittstelle
  • detaillierte Validierung des Systems

Organisatorisches

  • Sämtliche Abgaben bitte per Email (schmidtke@ibr.cs.tu-bs.de) abgeben
  • Zudem ist eine entsprechende Version sowie der Quellcode im SVN abzulegen

SEP Dokumente


aktualisiert am 08.03.2010, 16:26 von Dr. Hedda Schmidtke
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