TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Optimierung der Parkdichte in Autonomen-Fahrzeug-Szenarien

Bearbeiter (anonym, Login erforderlich)
Betreuer Dr. Julian Timpner
Stephan Rottmann
Stephan Friedrichs
Professor Prof. Dr.-Ing. Lars Wolf
Projekt v-charge
IBR Gruppe CM (Prof. Wolf)
Art Bachelorarbeit
Status abgeschlossen
Beginn 2014-01-17

Einleitung

Im V-Charge-Projekt wird ein System entwickelt, welches Nutzern von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen einen erhöhten Fahrkomfort bieten soll. Anstatt, dass der Fahrer selbst nach einem Parkplatz sucht, kann er sein Auto am Rande eines Parkhauses/-platzes abstellen. Dem Fahrzeug wird basierend auf den Anforderungen des Fahrers (Parkdauer, Energiebedarf, etc.) eine Ladestationen und ggf. ein regulärer Stellplatz zugewiesen, wohin das Fahrzeug sich dann autonom bewegt. Der Fahrer wird so von der Last der Parkplatzsuche entbunden und erzielt einen Zeit- und Kostenvorteil. Nach Erledigung seiner Geschäfte kann der Fahrer mit Hilfe seines Smartphones oder Tablets das Fahrzeug in die Abholzone rufen, um von dort seine Weiterreise anzutreten. Für das Management der Parkplatzressourcen, die Zuweisung von Missionszielen und Überwachung der Fahrzeuge mittels V2I-Kommunikation (V2I, Vehicle-to-Infrastructure) ist ein vom Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund entwickeltes Server-Back-End zuständig.

Mit Hilfe von autonomen Fahrzeugen bieten sich Möglichkeiten, die zur Verfügung stehende Parkfläche effizienter auszunutzen, als dies typischerweise möglich ist. Beispielsweise können gezielt Fahrzeuge zugeparkt werden und es muss kein Platz freigelassen werden, der einem Fahrer das Aussteigen aus dem Fahrzeug erlaubt. Es ergibt sich diesbezüglich ein Optimierungsproblem: Die Parkdichte soll maximiert werden, dabei müssen jedoch Randbedingungen eingehalten werden; beispielsweise muss die Zahl der benötigten Umparkvorgänge pro Fahrzeug beschränkt sein und der Zugriff auf alle Fahrzeuge muss in bestimmten Zeiten garantiert werden.

Aufgabenstellung

Je nach Typ und sich dem daraus ergebenen Umfang der Abschlussarbeit (BA, MA, ...) soll das entsprechende Optimierungsproblem in einem zu entwickelnden Software-Werkzeug simuliert und ausgewertet bzw. weitergehend formalisiert und analysiert werden. Sofern bereits Simulationswerkzeuge bestehen, mit denen die Aufgabe bearbeitet werden kann, können auch diese verwendet werden.

Anforderungen

Für die Arbeit ist es erforderlich, sich in algorithmische Fragestellungen einzuarbeiten. Gute Programmierkenntnisse werden empfohlen. Die Wahl einer angemessenen Programmiersprache ist in Absprache mit den Betreuern freigestellt.

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aktualisiert am 25.08.2014, 10:43 von Dr. Julian Timpner
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