TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Performanz-Verbesserungen des Breadcrumb-Geocast-Routingprotokolls

Bearbeiter(anonym, Login erforderlich)
BetreuerDr. Julian Timpner
ProfessorProf. Dr.-Ing. Lars Wolf
Projektv-charge
IBR GruppeCM (Prof. Wolf)
ArtBachelorarbeit
Statusabgeschlossen
Beginn07.07.2014

Einleitung

Im V-Charge-Projekt wird ein System entwickelt, welches Nutzern von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen einen erhöhten Fahrkomfort bieten soll. Anstatt, dass der Fahrer selbst nach einem Parkplatz sucht, kann er sein Auto am Rande eines Parkhauses/-platzes abstellen. Dem Fahrzeug wird basierend auf den Anforderungen des Fahrers (Parkdauer, Energiebedarf, etc.) eine Ladestation und ggf. ein regulärer Stellplatz zugewiesen, wohin das Fahrzeug sich dann autonom bewegt. Der Fahrer wird so von der Last der Parkplatzsuche entbunden und erzielt einen Zeit- und Kostenvorteil. Nach Erledigung seiner Geschäfte kann der Fahrer mit Hilfe seines Smartphones oder Tablets das Fahrzeug in die Abholzone rufen, um von dort seine Weiterreise anzutreten.

Geocast

Aufgabenstellung

Das bestehende V-Charge-System soll in Zukunft um eine Ad-hoc-Fahrzeugkommunikation erweitert werden, um die kooperative Nutzung von Sensoren zwischen Knoten im Netz zu ermöglichen. Somit könnten beispielsweise Fahrzeuge auf der Suche nach einem Parkplatz andere Fahrzeuge (oder auch Smartphones und andere Sensorplattformen) nach Sensordaten abfragen, die Aufschluss über freie Parkplätze in der Umgebung geben. Um Anfragen möglichst effizient in eine Zielregon (beispielsweise die Heimat-Straße) und wieder zurück zu senden, wurde am IBR das Breadcrumb-Routing entwickelt: ein neuartiger Geocast-Ansatz, bei dem Fahrzeuge virtuelle "Brotkrumen" abwerfen, anhand derer Antwortnachrichten ihren Weg zurück finden können. In dieser Arbeit sollen Fragestellungen untersucht werden, die schon den Namensgebern dieses Verfahrens hätten helfen können:

  • In welchem Abstand sollte man Brotkrumen werfen?
  • An welchen Orten bringen mir Brotkrumen am meisten (z.B. Kreuzungen)
  • Wie groß sollten die (virtuellen) Brotkrumen sein? Lässt sich dieser Wert heuristisch ermitteln?
Diese sowie weitere Fragen sollen anhand von Simulationen im DTN-Simulator The ONE oder in der IBR-Entwicklung Hydra (einem verteilten Emulationsframework) untersucht werden.

Anforderungen

Für die Arbeit sind gute Programmierkenntnisse erforderlich. Erfahrung im DTN-Bereich sind vorteilhaft, aber nicht notwendig.

Bei Interesse schicke bitte eine E-Mail an Dr. Julian Timpner und füge die folgenden Informationen hinzu:

  • Studiengang
  • Schwerpunkte
  • Fachsemester
  • Programmierkenntnisse

Links


aktualisiert am 16.10.2014, 13:41 von Dr. Julian Timpner
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