TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Analyse des InPhase-Systems zur Verbesserung von Präzision und Genauigkeit

Bearbeiter (anonym, Login erforderlich)
Betreuer Yannic Schröder
Professor Prof. Dr.-Ing. Lars Wolf
IBR Gruppe CM (Prof. Wolf)
Art Masterarbeit
Status laufend
Beginn 13.06.2017

Aufgabenstellung

In dieser Arbeit werden die Teilbereiche der Messung: Synchronisation, Frequenzauswahl und Auswertung der Phasenmesswerte als trennbare Probleme betrachtet. In allen Bereichen sollen Faktoren ermittelt werden, die die Präzision, Genauigkeit oder Fehlertoleranz des Systems beeinflussen. Je nach Faktor kann dies auf Grundlage theoretischer, mathematischer Berechnungen oder praktischer Versuche realisiert werden. Die gefundenen Faktoren sollen in ihrer Relevanz auf die Messung untersucht werden. Auf dieser Grundlage wird eine Auswahl getroffen, welche Faktoren im Rahmen dieser Arbeit genauer untersucht werden. Für diese Faktoren werden Gegenmaßnahmen konzipiert, implementiert und evaluiert. Wenn es möglich und sinnvoll ist, könnte eine automatische Erkennung von ungünstiger Veränderung dieser Faktoren umgesetzt werden.

Zum Beispiel die Erkennung von fehlerhafter Synchronisation zu Beginn der Messung. Das Active-Reflector-Prinzip wird weiterhin genutzt und der Fokus liegt auf dem AT86RF233 Funk-Transceiver von Atmel. Der Nachfolger AT86RF215 könnte zum Vergleich herangezogen werden, wenn mit dem bisherigen Funk-Transceiver keine Verbesserungen erwartet werden. Die Koordination der Messungen findet derzeit über den RIME-Stack von Contiki statt. Störungen, die auf RIME zurückzuführen sind, werden nicht untersucht, da diese nicht spezifisch für das Messsystem sind bzw. bereits durch andere Netzwerkprotokolle gelöst wurden. Das InPhase-System wurde mit dem Ziel der Lokalisation von Sensorknoten entwickelt. Die Lokalisierung auf Grundlage gemessener Entfernungen wurde bereits in anderen Arbeiten gegenüber der ursprünglichen Variante verbessert. Durch eine robustere Entfernungsbestimmung wird automatisch eine robustere Lokalisation erwartet, daher soll in dieser Arbeit die Entfernungsbestimmung genauer untersucht und verbessert werden.

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aktualisiert am 24.07.2017, 14:35 von Yannic Schröder
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