TU BRAUNSCHWEIG
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Informatikzentrum

Sensorknoten und Second Life: Wie können Sensorknoten als Datenquelle für Second Life als Eingabe genutzt werden?

Betreuer Daniel Röhr
Professor Prof. Dr.-Ing. Michael Beigl
IBR Gruppe DUS (Prof. Beigl)
Art Studienarbeit
Status abgeschlossen

Arbeitstyp:

Die ausgeschriebene Arbeit ist als Semesterarbeit zu vergeben.

Die DUS Forschungsgruppe:

Die Forschungsgruppe Distributed and Ubiquitous Systems (DUS) arbeitet mit bekannten internationalen Partnern von Universitäten und Industrie zusammen an der Erforschung von allgegenwärtiger, alldurchdringen Technologien (ubiquitous computing, pervasive computing)

Ubiquitous Computing:

Eine Vision des Ubiquitous Computing (allgegenwärtige Rechensysteme) ist es, den Computer als sichbare Interaktionsgerät verschwinden zu lassen und durch spezialisierte, intelligente Gegenstände, sog. Appliances, zu ersetzen. Der Benutzer hat nicht länger das Gefühl mit einem Rechensystem zu interagieren, sondern mit Dingen aus seiner Umgebung.

Aufgabenstellung:

Im Rahmen einer Semesterarbeit/Studienarbeit ist zu analysieren, wie Sensorknoten aus der realen Welt als Eingabe für Second Life, einer virtuellen Welt, verwendet werden können.

Zu Beginn der Arbeit analysieren Sie konzeptionell die Möglichkeiten der Verbindung erster und "zweiter" (virtueller) Welt mittels Sensorknoten. Ein Beispiel ist dabei eine direkte, repräsentative 1:1 Verbindung: ist eine Lichtquelle in einem realen Raum anwesend, so wird auch in der virtuellen Welt das Licht angeschaltet. Eine direkte, symbolische 1:n Verbindung wäre die Visualisierung der Anwesenheit z.B. mehrerer Personen in der realen Welt als Lichtquelle in Second Life deren Intensität von der Anzahl der Personen abhängt. Hierbei wurde allerdings auch die Visualisierungsart geändert: statt der Anzeige von echter Personen in der virtuellen Welt wurde eine Repräsentation gewählt. Stichwörter für einen möglichen Entwurfsraum sind z.B. diskret-kontinuierlich, linear-nichtlinear, direkt-indirekt, repräsentativ-symbolisch, ...

Nach dem der Entwurfsraum für die Verbindung realer und virtueller Welt auf theoretischer Basis disktutiert wurde, sind im Rahmen des praktischen Teil folgende Arbeiten umzusetzen:

  • Modellierung der 1. Stockwerks des Informatikgebäudes, insb. der Labore und Räume der DUS Gruppe
  • Programmierung und Ausbringung von Sensorknoten zur Erfassung geeigneter Phänomene
  • Entwicklung einer Anbindung an Second Life
  • Visualisierung Sensordaten in Second Life

Bearbeitungskontext:

Wir bieten:

  • Integration in europäische und internationale Projekte
  • Hoher Anwendungsbezug und sehr gute Kontakte zur Industrie
  • Kreatives, dynamisches Arbeitsumfeld mit internationaler Ausrichtung
  • Direkten Kontakt zum Institut, zur Forschungsgruppe und deren Mitgliedern

Wir erwarten:

  • Selbständiges Arbeiten und Zeitmanagement, kommunikative Fähigkeiten, Kreativität
  • Sehr gute Deutschkenntnisse (fliessend!), Englischkenntnisse von Vorteil
  • Bereitschaft neue Fähigkeiten zu erlernen und anzuwenden
  • Persönliche Inititative und Anwesenheit am Institut


aktualisiert am 16.07.2008, 11:47 von Daniel Röhr
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