TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Design und Implementierung eines Weckmoduls zur Steigerung der Energieeffizienz solarbetriebener WLAN-Accesspoints

Bearbeiter(anonym, Login erforderlich)
BetreuerDr. Michael Doering
ProfessorProf. Dr.-Ing. Lars Wolf
Projektoptracom
IBR GruppeCM (Prof. Wolf)
ArtStudienarbeit
Statusabgeschlossen
Beginn01.12.2010

Aufgabenstellung

    In dieser Studienarbeit wird das Hardwaredesign eines Wecksystems für solarbetriebene WLAN-Accesspoints entworfen und implementiert. Der Accesspoint (AP) wird vom Wecksystem grundsätzlich nur bei Bedarf eingeschaltet, so dass das Gesamtsystem besonders energieeffizient arbeitet. Dazu kann ein Client oder ein anderer AP ein Wecksignal drahtlos an das Wecksystem senden. Das Wecksystem selbst zeichnet sich durch seinen besonders niedrigen Energiebedarf aus. Zuerst werden die theoretischen Grundlagen zur Dimensionierung des Solarpanels und der Akkumulatoren erarbeitet. Für die Kommunikation mit dem Wakeupsystem soll IEEE 802.15.4 verwendet werden. Der Energiebedarf für diese Technologie soll daher ermittelt werden. In einem weiteren Schritt wird die Hardware entworfen. Diese umfasst einen Mikrocontroller, eine Funkschnittstelle, eine serielle Schnittstelle zum AP, und einen schaltbaren Kontakt für den Verbraucher. Darüber hinaus soll die Messung der Akku und Panelspannung sowie des Stroms am Verbraucher ermöglicht werden. Das Hardwaredesign muss die Implementierung der folgenden Firmware-Funktionen in einer späteren Arbeit ermöglichen:
  • Wecken per Funkschnittstelle und Timer
  • Wecken bei vollem Akku und ausreichender Solarspannung
  • Berechnung der verbleibenden Akkukapazität und Prognose der Restlaufzeit
  • Vermeidung von Tiefentladung des Akkus durch Notabschaltung
  • Kommunikation mit dem AP über eine serielle Schnittstelle
  • Bereitstellung eines Betriebsmodus, der dem AP die Nutzung der Funkschnittstelle am Mikrocontroller erlaubt
  • Abschließend wird das Gesamtsystem getestet und bewertet, dabei soll insbesondere die Energieeffizienz betrachtet werden.


aktualisiert am 11.12.2015, 09:41 von Dr. Michael Doering
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