TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

CrossCheck 2.0: Zustandsverifikation in Replizieten Systemen mit DeNoVo-Malloc

BetreuerArthur Martens
ProfessorProf. Dr. Rüdiger Kapitza
Projektdnvmemory
IBR GruppeDS (Prof. Kapitza)
ArtMasterarbeit
Statusoffen

Motivation

Als persistenter Speicher (engl. persistent memory) versteht man neue Formen des Hauptspeichers mit der Eigenschaft Daten auch ohne konstante Stromzufuhr dauerhaft speichern zu können. Speziell für diese Form des Hauptspeichers wurde am IBR DeNoVo-Malloc entwickelt. Eine der Kerneigenschaften dieser Speicherallokationsbibliothek ist die, für den Benutzer transparente, Tolerierung von Bitkippern im persistenten Speicher. Denn Fehler in persistenten Daten sind besonders kritisch, weil sie nicht durch einen Neustart des Systems behoben werden können und daher explizite Maßnahmen zur Detektion und Korrektur erfordern.

Problemstellung

Bisher lassen sich mit DeNoVo-Malloc nur transiente Bitkipper (soft errors) tolerieren, die z. B. durch Umweltstrahlung oder Fertigungsvarianzen im persistenten Speicher selbst ausgelöst werden. Hardwarefehler können jedoch auch außerhalb des Persistenten Speichers entstehen, z. B. im ganz gewöhnlichen RAM, und dann bis zum persistenten Speicher durchgereicht werden. Um Beliebige Fehler zu Tolerieren die bis zum geschützten persistenten Speicher durchgereicht werden soll DeNoVo-Malloc mit dem Konzept der State-Machine-Replication kombiniert werden.

Aufgabenstellung

Ziel dieser Arbeit ist die Implementierung des Cross-Check Konzeptes [1] mit der DeNoVo-Malloc Bibliothek.

Links


aktualisiert am 11.06.2018, 16:06 von Arthur Martens
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