TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Mobile Android Cluster

Bearbeiter (anonym, Login erforderlich)
Betreuer Dr. Felix Büsching
Dr. Sebastian Schildt
Professor Prof. Dr.-Ing. Lars Wolf
Projekt loccom
gal
IBR Gruppe CM (Prof. Wolf)
Art Bachelorarbeit
Status abgeschlossen
Beginn 2012-04-16

Einleitung

Die Verbreitung von Smartphones in der Gesellschaft steigt stetig an und es ist zu erwarten, dass dieser Trend bis auf weiteres auch anhält. Gleichzeitig nehmen Leistungsfähigkeit, Speicherkapazität und Übertragungskapazität der mobilen Geräte zu, während die Nutzung dieser Kapazitäten eher stagniert. So gaben in einer Umfrage aus dem Jahr 2011 mehr als 50% der Befragten an, dass sie keine, bzw. nur die durch Provider oder Hersteller vorinstallierten Applikationen nutzen.

Die ungenutzten Ressourcen, die somit in der Hosentasche eines jeden Smartphone-Nutzers schlummern, werden stetig mehr und warten nur darauf, auch sinnvoll genutzt zu werden. Diese Rechenleistung kann beispielsweise kollaborativ zur Lösung von rechenintensiven Problemen genutzt werden.

Aufgabenstellung

Zu Beginn der Arbeit ist zunächst zu untersuchen, welche Ansätze zur Verteilung von Rechenaufgaben im Bereich von Clustern oder Grids generell existieren und wo die jeweiligen Eigenschaften, Möglichkeiten und Grenzen liegen. Ferner ist zu ergründen, ob bereits spezialisierte Verfahren für mobile oder anderweitig beschränkte Geräte existieren.

Ziel dieser Arbeit ist es, entsprechende Aufgaben auf mehrere Smartphones zu verteilen, sie dort verteilt zu lösen und das Ergebnis dann wiederum zusammenzuführen.

Dazu ist zunächst eine auf Android lauffähige Applikation zur Organisation und Aufbau eines mobilen Android Clusters zu erstellen. Diese MobileCluster App soll über WLAN potentielle Teilnehmer der Cloud finden und diese Ad-Hoc integrieren sowie beispielhaft ein Problem verteilen und lösen.

Mögliche Kandidaten für ein zu verteilendes Problem könnten z.B. das Shortest Superstring Problem oder Bildverarbeitungsalgorithmen (Kantendetektion, Blur,...) sein, aber hier kann im Laufe der Arbeit auch gerne ein eigener Schwerpunkt, bzw. jegliches andere sinnvoll lösbare Problem in Absprache mit den Betreuern gewählt werden.

Eine abschließende Evaluation soll die Skalierung, bzw. die Grenzen der Skalierbarkeit des Ansatzes, insbesondere in Bezug auf die Randbedingungen bei mobilen Geräten, zeigen.


aktualisiert am 18.09.2012, 08:07 von Dr. Felix Büsching
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