Ad-Hoc Netze sind kabellose Computernetzwerke, die sich spontan an einem beliebigen Ort zusammenfinden. Dies können Schüler auf dem Pausenhof oder im Schulbuss genauso wie Geschäftsleute in einer Konferenz oder Feuerwehrleute im Einsatz sein. Die von uns betrachteten Ad-Hoc Netze zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
Computerspiele bei denen die Kontrahenten nicht gegen eine Computerintelligenz, sondern gegen menschliche Mitspieler antreten können (Mehrbenutzerspiele) zählen auch kommerziell zu den erfolgreichen Anwendungen des Internets. Jedoch verlassen sie sich meistens auf Server, die diese Spieldienste bereitstellen.
Die Aufgabe dieses Projektes ist es nun mobile Ad-Hoc Netze und Mehrbenutzerspiele zu kombinieren.
Dieses Projekt befasst sich mit der Netzwerkunterstützung für Mehrbenutzerspiele in mobilen Ad-Hoc Netzwerken. Das größte Problem im Gegensatz zu leitungsgebundenen Netzen besteht hier in der Mobilität der Endgeräte. So können sich beispielsweise zwei Geräte während eines Spiels soweit von einander weg bewegen bis sie sich gegenseitig nicht mehr empfangen können. Auch eine Abschattung durch Gebäude kann die Kommunikation plötzlich unmöglich machen, wenn mobile Geräte in Bewegung sind. Dieser Empfangsverlust ist nur schwer vorherzusehen. Hinzu kommen unter Umständen eine geringe Leistungsfähigkeit und Laufzeit der mobilen Geräte. Auch ist die verfügbare Bandbreite in einem Ad-Hoc Netzwerk begrenzt. Diese Problematik macht sich besonders dann bemerkbar, wenn multi-hop kommuniziert wird.
Zusammenfassend ergeben sich Teilaufgaben wie beispielsweise:
Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an .