TU BRAUNSCHWEIG
Informatikzentrum

Virtual Box Server

AuthorFrank Steinberg
KeywordsVirtual Box vbox vm virtualisierung
CategoriesAdministrivia, Software

Der Virtual Box Server ist Geschichte! Voraussichtlich wird künftig VMware eingesetzt.

Auf dem Server agitator.ibr.cs.tu-bs.de ist VirtualBox installiert. Prinzipiell kann hier jeder Benutzer virtuelle Hosts nutzen. Es sind jedoch stets folgende Regeln zu beachten:

  • Grundsätzlich dürfen nur nach Absprache mit einem IBR Mitarbeiter neue virtuelle Hosts gestartet oder die Hauptspeichergröße von VMs erhöht werden.
  • Disk Images werden grundsätzlich in /lvm/vbox angelegt, da dies ein lokales Filesystem ist. Images im $HOME sind zwar möglich, sollten aber wegen des NFS Bottleneck vermieden werden.
  • Als "bridged" Netzwerk-Interfaces können derzeit nur jene angebunden werden, deren Name mit vbox beginnt. Außerdem gibt es Konflikte beim gleichzeitigen Versuch mehrerer Benutzer dasselbe Interface zu benutzen. Daher wird in der Regel nach Absprache jedem Benutzer ein eigenes Interface erzeugt (vbox-username). Diese Interfaces dürfen nur vom jeweiligen Benutzer verwendet werden.
  • VBox-Doku lesen!!!

Empfehlungen

  • VRDP statt GUI benutzen! So hat eine VM immer eine Konsole, mit der man sich jederzeit verbinden kann, auch wenn sie über längere Zeit läuft und man den Arbeitsplatzrechner mal verlassen und die Verbindung trennen muss. Dabei ist am besten die "externe" Authentisierung zu verwenden.

Installation von Gast-Systemen

Im IBR werden einige Installationsmöglichkeiten angeboten, die keine Datenträger erfordern. Es können nicht immer aktuelle OS Releases garantiert werden, aber für viele Zwecke können die angebotenen Installationsmöglichkeiten genüngen.

In jedem Fall muss der Host hierzu per PXE vom Netz booten, entweder fest per VBox-Einstellung der Boot-Medien-Sequenz oder per F12 im VBox-BIOS. Daraufhin sollte ein PXE-Boot in ein Menü führen, das einige Boot-Möglichkeiten anbietet.

IBR Debian GNU/Linux FAI

Im PXE-Menu gibt es die Möglichkeit einer vollautomatischen Konfigurtion per FAI. Im Gegensatz zur FAI-Installation im Core-Netz wird so ein sehr minimalistisches Debian Linux installiert und konfiguriert, das nach Bedarf erweitert werden kann. Eine LDAP-Anbindung und User-$HOME-Mounts per SMBFS werden dabei aber bereits realisiert. Das initiale root-Passwort lautet "ibr".

Microsoft Windows 7

Nach dem Booten in ein rudimentäres Windows 7 kann man wie folgt die Installation starten:

net use y: \\samba\w7
y:
setup

Benutzer-definierte Installation "normal" durchführen


last changed 2010-04-16, 16:46 by Frank Steinberg Printable version
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