TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Einführung in Algorithm Engineering

Modulnr.INF-ALG-24
Veranst.Nr.INF-ALG-045, INF-ALG-046, INF-ALG-047
Studieng.Bachelor Informatik
IBR Gruppe(n)ALG (Prof. Fekete)
ArtVorlesung/Übung
Dozent
PhotoDr. Alexander Kröller
Ehemaliger Juniorprofessor
LP5
SWS2+1+1
Ort & Zeit Mittwoch, 11:30-13:00 und 13:15-15:00, IZ358
Ab dem Jahreswechsel voraussichtlich Umstellung auf eine Workshopstruktur
Beginn Erste Veranstaltung: Mittwoch, 29.10.2014
Voraussetzungenkeine
Scheinerwerb

Prüfungsleistug: Benotetes Portfolio, das veranstaltungsbegleitend erstellt wird.

Inhalt

Der klassische Algorithmenentwurf beschränkt sich auf rein theoretische Analysen, die wiederum auf einfachen und etablierten Rechnermodellen (wie RAM und Turing) basieren. Heute gebräuchliche Rechnersysteme weichen von diesen Modellen aber teilweise ab. Häufig weisen Inputdaten extreme Eigenschaften auf, wie großer Datenmenge oder kleiner Datenvarianz, für die Standardalgorithmen und -datenstrukturen nicht ausgelegt sind. Im Algorithm Engineering werden realistische Annahmen zu Rechnern und Inputs zugrunde gelegt. Analysen umfassen sowohl asymptotische (Groß-O) als auch experimentelle Techniken.

Die einzelnen Themen des Moduls umfassen

  • Datenstrukturen (bspw. geordnete Sequenzen, Mengen, Relationen, Graphen)
  • Algorithmen (bspw. sortieren, suchen, traversieren)
  • Rechnermodelle (bspw. Externspeicher, parallel/multicore, verteilt)
  • theoretische Analysetechniken (bspw. Asymptotisch, Worst- vs. Average-Case, Smoothed Complexity)
  • praktische Analysetechniken (bspw. Hypothesenentwurf und -validierung, Experimentplanung und -auswertung)

In der Ausgestaltung weicht diese Veranstaltung stark von der sonst üblichen Vorlesungsform ab. Nach einer Eingewöhnungszeit werden die Teilnehmer in Teams arbeiten und dabei alle Facetten experimenteller Algorithmik, vom Erarbeiten der Theorie, über Diskussion und Peer Review, bis hin zur Analyse der selbsterstellten experimenteller Ergebnisse, selbst durchführen. Dabei wird darauf geachtet, dass jeder Teilnehmer seine eigenen Kompetenzen (Theoretiker? Hacker? Gnuplotter? Marktschreier? Seelestreichler?) möglichst optimal einbringen kann. Dieses ist die Wiederholung eines Kurses aus dem WS13/14, und auch dieses Mal soll der Spassfaktor nicht zu kurz kommen - wer Spass hat, lernt besser.

Termin(e)
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DatumBeschreibung
29.10.2014, 11:30 Uhr 1. VL - Organisatorisches und Konzept (IZ358)
05.11.2014, 11:30 Uhr 2. VL - Kürzeste Wege (IZ358)
05.11.2014, 13:15 Uhr 3. VL - Mehr Kürzeste Wege (IZ358)
Literatur/Links

Mailingliste

Es gibt eine Mailingliste zu dieser Vorlesung, in die Ihr vom Dozenten eingetragen werdet. Falls dies nicht passiert ist, meldet Euch bitte bei Dr. Alexander Kröller.


aktualisiert am 17.10.2014, 10:22 von Dr. Alexander Kröller
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