TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

Seminar Kommunikation und Multimedia: "Internet of Things" (Master/Diplom)

Modulnr.INF-STD-20, ET-STD-05
Veranst.Nr.INF-KM-024
Studieng.Lehramt Informatik, Master Computational Sciences in Engineering, Master Elektrotechnik, Master Informatik, Master Informations-Systemtechnik, Master Mobilität und Verkehr, Master Wirtschaftsinformatik
IBR Gruppe(n)CM (Prof. Wolf)
ArtSeminar
Dozent
PhotoProf. Dr.-Ing. Lars Wolf
Institutsleiter
wolf[[at]]ibr.cs.tu-bs.de
+49 531 3913288
Raum 138
Assistent
PhotoDr. Tobias Pögel
Ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter
LP5
SWS0+2
ScheinerwerbSchriftliche Ausarbeitung und erfolgreicher Seminarvortrag. Die Note wird abhängig von der aktiven Teilnahme am Seminar sowie der Qualität des Vortrages und der Ausarbeitung bestimmt.
Inhalt

Überblick!

Das Internet wird von uns heute bereits selbstverständlich benutzt, zunehmend auch auf mobilen Endgeräten. Zukünftig werden immer mehr Objekte hinzukommen, mit denen wir kommunizieren bzw. die wir über das Internet ansprechen können. Neben Sensorknoten können dies vor allem auch Alltagsgegenstände wie z.B. Kühlschränke, Glühbirnen, usw. sein. Dies bietet einerseits eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, stellt jedoch auch ganz neue Herausforderungen dar.

Einzelthemen

NrThemaBetreuer
M1Lokalisierung von ObjektenDr. Tobias Pögel

Eine Herausforderung ist die Lokalisierung von Objekten. Durch die Verwendung unterschiedlicher drahtloser Kommunikationstechnologien wie Zigbee, Bluetooth, WiFi, 3G, usw. gibt es neben der klassischen Lokalisierung über GPS noch weitere Ansätze.

In dieser Arbeit sollen zum einen die verschiedenen Möglichkeiten und Ansätze dargestellt, sowie auch deren Genauigkeit aufgezeigt werden.

M2Green Internet of ThingDr. Ulf Kulau

Wenn mehr und mehr Knoten eingesetzt werden, um mehr und mehr "Dinge" miteinander zu vernetzen, wächst der Bedarf anch möglichst energieeffizienten Kommunikations- und Data Management Konzepten. In dieser Arbeit sollen die Problemstellungen und mögliche Lösungen dargestellt werden.

M3Extensions to XMPP for the Internet of ThingsMartin Wegner

Die nahtlose, einfache Interaktion zwischen Menschen und Gegenständen, sog. "Smart Objects" ist ein wichtiger Grundsatz des Internet of Things. Mit dem Extensible Messaging and Presence Protocol (XMPP) existiert ein offenes, standardisiertes und vor allem dezentrales Protokoll zur Kommunikation zwischen Menschen, für das eine Vielzahl an Server- und Client-Implementierungen zur Verfügung stehen. Durch Erweiterungen des Protokolls wird in Zukunft auch die Kommunikation zwischen Menschen und Gegenständen im IoT ermöglicht ("human to maschine"). In dieser Seminararbeit sollen die Konzepte und Erweiterungen von XMPP für das IoT vorgestellt werden sowie mit ggf. weiteren Ansätzen dieser Art verglichen werden.

M4Security and Privacy in the Internet of ThingsDr. Felix Büsching

Durch die Vernetzung von immer mehr Entitäten im Internet of Things, bekommen Privatsphäre und Sicherheit eine ganz neue Dimension. In dieser Seminararbeit sollen vorhandene Ansätze und Arbeiten, die zur Aufrechterhaltung von Privatsphäre und Sicherheit im Internet of Things dienen sollen, vorgestellt und miteinander verglichen werden.

M5IoT Produkte: Von Thingsquare MIST zu tadoDr. Wolf-Bastian Pöttner

Nach Jahren der Forschung am Internet der Dinge erscheinen nach und nach nun Produkte auf dem Markt, die und (relativ) einfach in das eigene Leben integriert werden können. Besonders interessant sind dabei solche Produkte die auf klassischen Sensorknotenplattformen basieren oder von ihnen abstammen. Der Hauptentwickler von Contiki hat sich selbstständig gemacht und bietet mit Thingsquare MIST eine open-source Middleware for das IoT an. tado ist ein Startup, welches als erstes die MIST Plattform einsetzt.

In dieser Seminararbeit soll es darum gehen, wie die Forschungsergebnisse aus der IoT Forschung nun in Produkte integriert werden. Dabei sind MIST und tado nur zwei mögliche Beispiele an denen gezeigt werden soll, welchen Teil der Forschungsergebnisse nun wirklich Produktrelevant sind.

M6Ambient IntelligenceDr. Sebastian Schildt

In dieser Arbeit sollen wesentliche Ansaetze und Projekte aus dem Bereich Ambient Intelligence vorgestellt werden. Hierbei soll insbesondere darauf eingegangen werden, wie sich die Ambient Intelligence Community von den Bereichen des Ubiquitous and oder Pervasive Computing abzugrenzen versucht. Wo liegt der Fokus? Welcher Mehrwert wird versprochen?

Ablauf

Auch in diesem Semester wird es wieder eine gegenseitige Begutachtung der Ausarbeitungen durch die Teilnehmer des Seminars geben. Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer nach der Abgabe der finalen Version seiner Ausarbeitung zwei Ausarbeitungen anderer Teilnehmer erhält, zu denen er ein kleines Gutachten (Review) schreiben muss. Dieses Review soll sowohl positive als auch negative Kritik enthalten und dazu beitragen, dass die Ausarbeitung weiter verbessert wird. Für den Review-Prozess und die Abgaben der eigenen Arbeit wird ein entsprechendes Konferenzsystem verwendet.

Hinweise

Die Ausarbeitungen ist als PDF abzuliefern. Der Umfang der Ausarbeitungen muss dabei 12 bis 15 Seiten umfassen, für den Vortrag selbst sind minimal 18, maximal 22 min. angesetzt. Jeder Teilnehmer des Seminars erhält Basisliteratur zu seinem jeweiligen Thema. Darüber hinaus sollte jeder Teilnehmer zusätzlich eine selbständig Recherche, z.B. im Internet durchführen. Die Betreuer stehen hierbei jederzeit gerne hilfreich zur Seite.

Aufgrund entsprechender Erfahrungen soll auch noch auf die Selbstverständlichkeit hingewiesen werden, dass die Ausarbeitung in eigenen Worten erfolgen muss und das durch den elektronischen Bezug von Literatur verleitete Copy&Paste von Textpassagen ein Vergehen gegen die Prüfungsordnung darstellt.

Eine LaTeX-Vorlage für die Ausarbeitung ist hier zu finden, ebenso wie ein Beispiel einer Ausarbeitung im PDF-Format. Es kann auch das offizielle Latex Template der TU Braunschweig verwendet werden.

Weitere Hinweise für die Gestaltung der Ausarbeitung finden sich auf den Webseiten des IBR.

Als Präsentationsvorlage kann dieses PowerPoint-Template (PPT) bzw. PowerPoint-Template (PPTX)oder dieses OpenOffice-Template verwendet werden.

Selbstverständlich existiert auch eine Vorlage für Latex, basierend auf Beamer: Beamer Beispiel mit TU-Logo [PDF].

Hinweise zur Verwendung des Konferenzsystem:

Termin(e)
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DatumBeschreibung
21.10.2013, 16:00 UhrTreffen zur Vergabe der Einzelthemen (IZ Raum 105)
11.11.2013, 23:59 UhrAbgabe einer ersten Gliederung
09.12.2013, 23:59 UhrAbgabe der ersten vollständigen Ausarbeitung
23.12.2013, 23:59 UhrAbgabe der vollständigen Ausarbeitung
13.01.2014, 23:59 UhrAbgabe der Reviews durch die Teilnehmer
27.01.2014, 23:59 UhrAbgabe der finalen Ausarbeitung
03.02.2014, 23:59 UhrAbgabe einer ersten Version der Folien
06.02.2014, 12:00 UhrAbgabe der finalen Folien
07.02.2014, 08:15 UhrBlockveranstaltung (IZ Raum 105)
Literatur/Links

Im World-Wide-Web gibt es verschiedene Hinweise zur Gestaltung von Seminarvorträgen. Als besonders beachtenswert gilt:

Für die Literaturrecherche könnten diese Links hilfreich sein:

Hier noch ein paar Tipps+Tricks zu (La)TeX

Die Folien der Themenvergabe sind hier als PDF-Dokument zu finden.

Evaluation

Die Ergebnisse der Lehrevaluation sind hier als PDF-Dokument zu finden.


aktualisiert am 24.02.2014, 10:12 von Dr. Tobias Pögel
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