| Veranstaltungsart: | Praktikum |
| Semester: | WS |
| Stunden: | 0+4 |
| Dozent: | |
| Übungsleiter: | , |
| Hörerkreis: | Studenten und Studentinnen der Informatik, Informations-Systemtechnik, Wirtschaftinformatik und Elektrotechnik |
| Ort und Zeit: | Wöchentliches Treffen jeweils Donnerstag um 14:00 im Seminarraum des IBR, Raum 105, Informatikzentrum. Vorbesprechung: Donnerstag, den 27.10.2005, 14:00 Uhr im Seminarraum des IBR, Informatikzentrum Raum 105 |
| Inhalt: |
Policy-based Management (PBM) ist seit etwa einem Jahrzehnt Gegenstand intensiver Forschung. Die IETF untersuchte policy-basiertes Netzwerk-Management als eine Möglichkeit, IP-basierte Multiservice-Netzwerke mit Dienstgütegarantien zu managen. In letzter Zeit ist PBM mehr in das Blickfeld der Telekom-Industrie gelangt. Viele Hersteller haben bereits Produkte angekündigt oder entsprechende Pläne vorgestellt. Triebfeder dafür ist die Tatsache, dass Policies als eine Lösung angesehen wird, mit der man Komplexität beherrschen und das Verhalten eines Netzwerks oder verteilten Systems durch Abstraktionen auf höherer Ebene beschreiben kann. Eine Policy bezieht sich per Definition auf einen globalen Zielzustand oder eine Bedingung. Eine solcher Policy-Ausdruck könnte z.B. sein: "Mitarbeiter der Vertriebsabteilung sollen Zugriff auf die Daten ihrer Kunden auf dem Web-Server der Vertriebsabteilung haben" Der Policy-Ausdruck sagt nichts über die interne Implementierung aus, weder darüber, welcher Rechner zur Vertriebsabteilung gehört, noch, auf welchem Port der Web-Server läuft. Natürlich sollte ein Policy-Ausdruck immer die Ziele des Unternehmens widerspiegeln, um das Fehlerrisiko zu verringern.
In diesem Praktikum werden die Studierenden grundlegende Software-Entwicklungs-Fähigkeiten in Java oder C++ üben, die Grundlagen von Policy-based Management und des Semantic Webs lernen, sowie den Kern von Autonomic Communicaton. Die Studierenden werden im Team einen neuartiges " Policy-based Management System mit lokalen Policy-Entscheidungen" entwickeln, bei dem jede/r eine Komponente zum System beitragen soll. Alle Studierenden sollen am Lebenszyklus der Software-Entwicklung teilnehmen, also an der Modellierung des Systems, der Anforderungsanalyse, dem System-Entwurf, der Implementierung, des Tests, der Installation un der Dokumentation von A-Z. Bei Bedarf kann dazu Software-Konfigurations-Management-System oder sog. Versionskontroll-Mechanismen benutzt werden. |
| Empfohlene Voraussetzungen: |
, . Ferner werden gute Kenntnisse im Umgang mit Computernetzwerk und der Programmierung in C/C++ sowie die Bereitschaft zum selbstständigen Aneignen von Wissen und Fertigkeiten aus englischen Manuals vorausgesetzt. |
| Scheinerwerb: | Aktive Mitarbeit in der Gruppe |
| Links: | Ergebnis der Evaluation des Praktikums |
| Unterlagen: |
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