TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Faculty | Computer Science
Informatikzentrum

Seminar Kommunikation und Multimedia: "Advanced Mobile Social Networks"

Module #INF-STD-12, ET-STD-05
Event #INF-KM-024
ProgrammesDiplom Elektrotechnik, Diplom Informatik, Diplom Informations-Systemtechnik, Diplom Wirtschaftsinformatik, Lehramt Informatik, Master Computational Sciences in Engineering, Master Elektrotechnik, Master Informatik, Master Informations-Systemtechnik, Master Mobilität und Verkehr, Master Wirtschaftsinformatik
IBR Group(s)CM (Prof. Wolf)
TypeSeminar
Lecturer
PhotoProf. Dr.-Ing. Lars Wolf
Institutsleiter
wolf[[at]]ibr.cs.tu-bs.de
+49 531 3913288
Room 138
Assistant
PhotoDr. Michael Doering
Ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter
mdoering[[at]]ibr.cs.tu-bs.de
Credits4
Hours0+2
CertificatesSchriftliche Ausarbeitung und erfolgreicher Seminarvortrag. Die Note wird abhängig von der aktiven Teilnahme am Seminar sowie der Qualität des Vortrages und der Ausarbeitung bestimmt.
Registration
Content

Überblick

Mobile Social Networks zeichnen sich durch die Einbindung mobiler Endgeräte (z.B. Smartphones) aus. Diese werden allerdings nicht nur zum Zugriff auf etablierte Social Network Services verwendet, sondern ermöglichen eine Vielzahl neuartiger Anwendungen. So lassen sich beispielsweise orts- und kontextbezogene Dienste implementieren. Jedoch entstehen durch allgegenwärtige (und allwissende?!) Mobile Social Networks auch neue Risiken in Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre.

Einzelthemen

NrThemaBetreuer
M1Privacy in mobilen sozialen NetzenDr. Jens Brandt
Soziale Netzwerke leben davon, dass Nutzer Informationen über sich veröffentlichen. Häufig gibt es auch entsprechende Möglichkeiten, den Zugriff auf diese Informationen auf bestimmte Personengruppen einzuschränken. Leider reichen solche Maßnahmen jedoch nicht immer aus, um die eigenen Privatsphäre zu schützen. Insbesondere wenn wie im Falle mobiler Netze eine zentrale Instanz fehlt, die die Einhaltung von Datenschutz überwachen kann. Im Rahmen dieser Arbeit sollen Probleme des Schutzes der Privatsphäre in mobilen sozialen Netzen erläutert sowie mögliche Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Literatur:

M2Routing auf Grundlage sozialer BeziehungenDr. Michael Doering
In mobilen sozialen Netzen bietet sich ein direkter Informationsaustausch zwischen den Endgeräten an, da auf diese Weise keine Kosten für die Datenübertragung entstehen. Für das Routing zwischen den Endgeräten kann man sich die sozialen Beziehungen der Besitzer zu Nutze machen, um so beispielsweise Nachrichten an bestimmte Gruppen zu verteilen. In dieser Seminararbeit sollen die Herausforderungen und Lösungsansätze für Routingverfahren auf Basis sozialer Beziehungen erarbeitet werden.

Literatur:

M3BUBBLE RAP: Social-based Forwarding in Delay Tolerant NetworksDr. Sven Lahde
Die Wegewahl in verzögerungstoleranten Netzen (DTNs) stellt Routingprotokolle vor enorme Herausforderungen, da es in der Regel keine Ende-zu-Ende Verbindungen gibt und einzelne Kommunikationspartner sich stets nur sporadisch treffen. Bubble Rap ist ein Ansatz, der Informationen über die soziale Struktur eines Netzes verwendet, um geeignete Routen durch DTNs zu finden. Im Rahmen dieses Seminarthemas sollen die Funktionsweise und Eigenschaften von Bubble Rap genauer untersucht werden.

Literatur:

M4Discoverymechanismen für mobile soziale NetzeDr. Johannes Morgenroth
Zur Realisierung von kontext-bewussten Anwendungen in mobilen sozialen Netzen ist es wichtig seine Umgebung zu kennen. Insbesondere wenn ein Datenaustausch zwischen zwei Endgeräten stattfinden soll, müssen die in der Nähe befindlichen Nachbarn bekannt sein. Im Rahmen dieser Seminararbeit sollen Discoverymechanismen zwischen Endgeräten (wie z.B. Smartphones) erläutert und auf ihre Eignung für mobile soziale Netzwerke untersucht werden.

Literatur:

M5Location Based Services für Mobiltelefone: Standards und TechnologienDr. Felix Büsching
Eine Vielzahl von Anwendungen für Mobiltelefone und PDAs, die Lokalisierungsdaten erheben und auswerten, buhlt derzeit um die Gunst der Nutzer. Neben diversen kostenpflichtigen Tools, die mit zweifelhaftem Nutzen von Klingeltonvertreibern feilgeboten werden, gibt es aber auch immer mehr ernst zu nehmende Anwendungen auf diesem Gebiet. In dieser Arbeit sollen die Standards und verwendeten Technologien genauer betrachtet werden. Eine umfassenden Gesamtüberblick gibt das verlinke Tutorial, weitere Literatur ist selbstständig zu organisieren:

Literatur:

M6Friend-of-Friend Detection in Mobile Social Networking Kai Homeier
Mobile soziale Netze bieten eine neuartige Plattform für kontext-bewusste Anwendungen mit denen Personen interagieren können. Doch wie finden ich Leute in meiner aktuellen Umgebung mit denen ich gemeinsame Freunde habe? Und wie schaffe ich das unter dem Gesichtspunkt der Geheimhaltung, also ohne meine Freundesliste zu broadcasten? Dies und andere Probleme, sowie Lösungsansätze sollen untersucht und vorgestellt werden.

Literatur:

Ablauf

Auch in diesem Semester wird es wieder eine gegenseitige Begutachtung der Ausarbeitungen durch die Teilnehmer des Seminars geben. Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer nach der Abgabe der finalen Version seiner Ausarbeitung zwei Ausarbeitungen anderer Teilnehmer erhält, zu denen er ein kleines Gutachten (Review) schreiben muss. Dieses Review soll sowohl positive als auch negative Kritik enthalten und dazu beitragen, dass die Ausarbeitung weiter verbessert wird. Für die Erstellung der Reviews wird es eine entsprechende Vorlage geben, die ausgefüllt werden muss.

Hinweise

Die Ausarbeitungen ist als PDF abzuliefern. Der Umfang der Ausarbeitungen muss dabei 12 bis 15 Seiten umfassen, für den Vortrag selbst sind minimal 20, maximal 25 min. angesetzt. Jeder Teilnehmer des Seminars erhält Basisliteratur zu seinem jeweiligen Thema. Darüber hinaus sollte jeder Teilnehmer zusätzlich eine selbständig Recherche, z.B. im Internet durchführen. Die Betreuer stehen hierbei jederzeit gerne hilfreich zur Seite.

Aufgrund entsprechender Erfahrungen soll auch noch auf die Selbstverständlichkeit hingewiesen werden, dass die Ausarbeitung in eigenen Worten erfolgen muss und das durch den elektronischen Bezug von Literatur verleitete Copy&Paste von Textpassagen ein Vergehen gegen die Prüfungsordnung darstellt.

Eine LaTeX-Vorlage für die Ausarbeitung ist hier zu finden, ebenso wie ein Beispiel einer Ausarbeitung im PDF-Format.

Weitere Hinweise für die Gestaltung der Ausarbeitung finden sich auf den Webseiten des IBR.

Als Präsentationsvorlage kann dieses PowerPoint-Template oder diese OpenOffice-Vorlage verwendet werden. Bei Verwendung anderer Präsentationswerkzeuge kann das bestehende Design gerne übernommen werden (pdf-Ansicht).

Selbstverständlich existiert auch eine Vorlage für Latex, basierend auf Beamer: Beamer Beispiel mit TU-Logo[PDF] - Im Acrobat Reader unter Linux sieht das Blau aufgrund des Logos mit transparentem Hintergrund leider etwas kreischend aus. Dieser Anzeigefehler tritt aber nur im Acrobat unter Linux auf.

Jeder Seminarteilnehmer bekommt auf Wunsch einen Account für die Rechner des Instituts.

Schedule
[ Subscribe Calendar | Download Calendar ]
DateDescription
30.03.2009, 17:00 UhrTreffen zur Vergabe der Einzelthemen (IZ Raum 105)
20.04.2009, 16:00 UhrAbgabe einer ersten Gliederung
04.05.2009, 16:00 UhrAbgabe der ersten vollständigen Ausarbeitung
18.05.2009, 12:00 UhrAbgabe der vollständigen Ausarbeitung
18.05.2009, 17:00 UhrAusgabe Ausarbeitung für die Reviews an die Teilnehmer
25.05.2009, 12:00 UhrAbgabe der Reviews durch die Teilnehmer
25.05.2009, 17:00 UhrAusgabe der Reviews an die Teilnehmer
08.06.2009, 16:00 UhrAbgabe der finalen Ausarbeitung
15.06.2009, 16:00 UhrAbgabe einer ersten Version der Folien
24.06.2009, 16:00 UhrAbgabe der finalen Folien
26.06.2009, 08:30 UhrBlockveranstaltung mit Vorträgen (IZ Raum 105)
References

Im World-Wide-Web gibt es verschiedene Hinweise zur Gestaltung von Seminarvorträgen. Als besonders beachtenswert gilt:

Für die Literaturrecherche könnten diese Links hilfreich sein:

Hier noch ein paar Tipps+Tricks zu (La)TeX

Die Folien der Themenvergabe sind hier als PDF-Dokument zu finden.

last changed 2009-05-06, 10:27 by Dr. Felix Büsching
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